Die erstmals in den Bundestag gewählten Abgeordneten Marc Biadacz (Wahlkreis Böblingen), Nikolas Löbel (Wahlkreis Mannheim) und Felix Schreiner (Wahlkreis Waldshut) (alle CDU) sind sich einig, dass der Koalitionsvertrag bei wichtigen Themen die Handschrift der Union trägt und inhaltlich gut verhandelt wurde. Mit Blick auf die anstehende Besetzung der unionsgeführten Ministerien fordern die drei Bundestagsabgeordneten aus Baden-Württemberg jedoch eine personelle Verjüngung des Kabinetts.

Dem pflichtet Nikolas Löbel bei: „Wir müssen als Union ein Zeichen des Aufbruchs und der Erneuerung setzen. Das geht nur, wenn jetzt neue Köpfe in Regierung, Fraktion und Partei Verantwortung übernehmen. Wenn wir bei den jetzt anstehenden Personalentscheidungen nicht an morgen denken, könnte es dafür morgen zu spät sein.“

Felix Schreiner, der zugleich auch CDU-Kreisvorsitzender ist, stellt vor allem auch eine bessere Kommunikation des Koalitionsvertrages an die CDU-Parteibasis in den Mittelpunkt. „Ich finde die Kommunikation in den vergangenen Tagen mehr als dürftig. Die Stimmung an der Basis ist sehr schlecht. Man hat den Eindruck, es gehe nur noch um ein Zufriedenstellen der SPD-Mitglieder“, so der Abgeordnete weiter. „Es gibt eine große Enttäuschung über die personellen Vorstellungen unserer Parteiführung. Ich wünsche mir, dass auch junge Köpfe im nächsten Kabinett vertreten sind, die für eine Erneuerung unserer Partei stehen.“

Marc Biadacz, der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Böblingen, gibt zum Abschluss der Koalitionsverhandlungen folgendes Statement ab:

"Ich freue mich auf die parlamentarische Arbeit im Deutschen Bundestag. Jetzt heißt es: Anpacken!"

 Und auch an anderer Stelle kann Biadacz künftig seine Expertise einbringen: Er ist zusätzlich Mitglied im Petitionsausschuss und im Ausschuss für Digitale Agenda. „Dadurch behalte ich zum einen das Ohr nah an den Bürgerinnen und Bürgern, die sich mit ihren persönlichen Eingaben an den Petitionsausschuss des Bundestages wenden. Zum anderen kann ich thematisch an meine frühere berufliche Tätigkeit in der Digitalwirtschaft anknüpfen und will daran mitwirken, dass Deutschland die digitalen Chancen besser nutzt“, so Biadacz. „Ich freue mich auf die parlamentarische Arbeit im Deutschen Bundestag. Jetzt heißt es: Anpacken!“

„Ich freue mich, dass das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) ein Beratungsangebot der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen fördert.“

„Ich freue mich, dass das BMAS das Projekt der Lebenshilfe Böblingen „Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung“ durch entsprechende Zuwendungen fördert. Dadurch werden Menschen mit Behinderungen und deren Angehörigen Möglichkeiten aufgezeigt, wie die aktuelle Lebenssituation durch mehr Eigenverantwortung verbessert werden kann“, so Biadacz. Das Beratungsangebot der Lebenshilfe ist ein niederschwelliges Angebot, das Betroffene und deren Angehörige über Rehabilitations- und Teilhabeleistungen informiert, nachdem das Bundesteilhabegesetz in diesem Bereich geändert wurde.

Das Bundesteilhabegesetz wird derzeit in mehreren Schritten überarbeitet, um Menschen mit Behinderungen mehr Teilhabe und Selbstbestimmung zu ermöglichen. In der letzten Legislaturperiode wurden bereits erste Änderungen beschlossen.