Neujahrsempfang der CDU Herrenberg mit Armin Schuster MdB

„Jamaika wäre exotisch gewesen, eine Chance für unser Land, etwas Neues zu wagen“, gab Schuster unumwunden zu. Leider sei diese Koalitionsvariante an der FDP gescheitert. Das aktuelle Sondierungspapier sei „kein gigantischer Entwurf“, was auch niemand erwartet habe, sondern ein „solider Modernisierungsplan“, ein fairer Kompromiss, in dem beide Parteien ihre Handschrift wiederfinden würden. In der Flüchtlingspolitik habe die Union sich durchsetzen können mit einer Begrenzung des Zuzugs, in der Sozialpolitik dagegen die SPD - z.B. mit der paritätischen Finanzierung der Krankenversicherung. Für sein Spezialgebiet, die Innenpolitik, forderte Armin Schuster, einen nationalen Sicherheitsplan, der eine bessere Kooperation und Koordinierung der Polizeiorgane vorstehe, um Fälle wie den des Berliner Attentäters Anis Amri in Zukunft zu vermeiden.

Umrahmt wurde die Festrede vom Klezmer-Ensemble der Herrenberger Musikschule und den Grußworten des Deckenpfronner Bürgermeisters Daniel Gött, unseres neuen MdB Marc Biadacz und örtlichen CDU-Vorsitzenden Swen Menzel, der Armin Schuster wegen seiner klaren und offenen Sprache lobte, die in der Politik manchmal zu kurz komme. Martin Weber von der Jungen Union sprach das Schlusswort, bevor die Anwesenden „Einigkeit und Recht und Freiheit“ anstimmten.

Steffen Straube-Kögler